Bei einer Einfahrt geht es um zwei Fragen: Wie dick muss der Unterbau sein und welcher Stein in welchem Verband hält ein Auto aus? Der Rechner startet mit der Belastungsklasse Befahrbar. Die Einkaufsliste rechnet damit schon mit 30 cm Schottertragschicht statt der 20 cm, die der Planer für Terrassen nimmt.
Was bei einer Einfahrt anders ist
Autos bremsen, lenken und parken jeden Tag an denselben Stellen. Diese Last geht durch die Steine in den Unterbau. Deshalb braucht eine Einfahrt eine dickere, gut verdichtete Tragschicht als eine Terrasse. Der Planer schlägt 20 % auf das Schottervolumen auf, damit die Verdichtung abgedeckt ist.
Der Stein ist genauso wichtig wie der Unterbau. Die Seite startet mit einer 50 × 50 cm Platte im Kreuzfugenverband, das passt zu einem Stellplatz, auf dem kaum gelenkt wird. Für eine Einfahrt im täglichen Gebrauch nehmen die meisten Pflasterer Rechtecksteine im Fischgrätverband, weil jeder Stein mit seinen Nachbarn verzahnt ist. Beides kannst du im Planer umstellen. Die Vorlage Fischgrätverband 45° zeigt diesen Aufbau.
So planst du sie
- Zeichne die Einfahrt als Polygon, inklusive der Aufweitung zur Straße.
- Lass die Belastungsklasse auf Befahrbar.
- Wähle Stein und Muster und lass den Optimierer die Randschnitte reduzieren.
- Prüf den Abschnitt Randsteine in der Einkaufsliste. Eine Einfahrt braucht einen festen Rand.
FAQ
Wie dick muss der Unterbau einer Einfahrt sein?
Der Planer rechnet für die Klasse Befahrbar mit 30 cm Schotter 0/32 mm und 4 cm Splitt 2/5 mm. Weicher oder lehmiger Boden kann mehr brauchen, frag im Zweifel deinen Lieferanten.
Kann ich Einfahrt und Weg zusammen planen?
Ja. Zeichne jede Fläche als eigene Fläche mit eigenem Muster. Die Einkaufsliste summiert Steine, Unterbau und Randsteine über alle Flächen.