Vorlage

Windmühlenverband: Vorlage mit Quadrat und Rechteck

Vier Rechtecksteine drehen sich um ein kleines Quadrat wie die Flügel einer Windmühle. Das Muster braucht nur zwei Formate und sieht trotzdem aufwendiger aus als jeder einfache Verband.

Live-Vorschau: Der Drehen-Button wechselt den Winkel, der Regler ändert die Fugenbreite.

Der Windmühlenverband, im Englischen Pinwheel, setzt ein kleines Quadrat in die Mitte und legt vier Rechtecksteine im Kreis darum. Jedes Rechteck liegt an einer anderen Seite des Quadrats und steht über dessen Ecke hinaus. So entsteht der Eindruck von Flügeln, die sich drehen. Die Vorlage nutzt Rechtecke 200 × 100 mm und Quadrate 100 × 100 mm.

Wo der Windmühlenverband gut aussieht

Das Muster lebt davon, dass man es aus der Nähe sieht. Auf Terrassen, in Innenhöfen und vor dem Hauseingang kommt es am besten zur Geltung. Mit zwei Farbtönen, etwa hellen Rechtecken und dunklen Quadraten, wird das Drehmotiv noch deutlicher.

Für Einfahrten ist es weniger gedacht. Die Quadrate sind klein und nicht so fest eingebunden wie Steine im Fischgrät.

Zwei Formate im Verhältnis 4 zu 1

Ein Modul misst 300 × 300 mm. Es enthält vier Rechtecke und ein Quadrat. Pro Quadratmeter sind das rechnerisch rund 44 Rechtecke und 11 Quadrate, zusammen etwa 56 Steine, ohne Fuge und Verschnitt.

Viele Pflasterserien führen neben dem Rechteckstein einen passenden Halbstein 100 × 100 mm. Bestellen Sie beide aus derselben Serie, damit Farbe und Steinhöhe übereinstimmen.

Die Vorlage im PatioPlanner nachbauen

Der Button “Vorlage im Planer öffnen” wählt die Stein-Voreinstellung “Mehrformat (verschiedene Größen)” und das Muster Windmühle. Mehrformat-Muster behalten ihre festen Steinmaße.

  1. Legen Sie die Fläche an und prüfen Sie im Musterbereich den Drehwinkel. Neben 0° gibt es 45°, dann stehen die Windmühlen schräg zur Hauswand.
  2. Wählen Sie die Startecke. Beim Windmühlenverband sieht eine Kante mit ganzen Modulen deutlich besser aus als eine mit halben Flügeln. Legen Sie die ganzen Module an die Seite, die man am meisten sieht.
  3. Tragen Sie einen Verschnittzuschlag ein. Die Einkaufsliste führt Rechtecke und Quadrate in eigenen Zeilen, jeweils getrennt nach ganzen Steinen und Steinen zum Schneiden.
  4. Probieren Sie die Optimierung. Schon wenige Millimeter Fugenbreite verschieben die Module am Rand und manchmal fallen dadurch ganze Schnittreihen weg.
  5. Speichern Sie das Projekt. Unter “Projekte” liegen Ihre Entwürfe im Browser, ohne Konto.

Haben Ihre Steine andere Maße, etwa ein größeres Quadrat in der Mitte, bauen Sie das Modul im Muster-Editor nach und wenden es wie ein fertiges Muster an.

Worauf Sie beim Verlegen achten

  • Legen Sie ein Modul trocken aus, bevor Sie anfangen. So sehen Sie, ob Rechteck und Quadrat mit Ihrer Fuge wirklich zusammenpassen.
  • Arbeiten Sie Modul für Modul und nicht Reihe für Reihe. Das Drehmotiv verzeiht keine vertauschten Steine.
  • Das kleine Quadrat zeigt jede ungleichmäßige Fuge. Halten Sie die Fugenbreite mit Abstandhaltern konstant.

Häufige Fragen

Wie viele Steine brauche ich für den Windmühlenverband?

Pro m² rechnerisch rund 44 Rechtecke 200 × 100 mm und 11 Quadrate 100 × 100 mm. Für eine 15 m² Terrasse sind das etwa 667 Rechtecke und 167 Quadrate vor Verschnitt. Die Einkaufsliste im Planer rechnet Fuge und Zuschlag ein.

Ist Windmühlenverband dasselbe wie Römischer Verband?

Nein. Der Windmühlenverband wiederholt ein kleines Modul aus zwei Formaten. Der Römische Verband kombiniert mehr Formate in einem größeren Modul und wirkt unregelmäßiger. Eine Vorlage dafür finden Sie unter Römischer Verband.

Weitere Pflastermuster-Vorlagen

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